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FAQ
Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Baby sind tiefgreifende Übergänge.
Und obwohl wir heute so viele Informationen haben wie nie zuvor, fühlen sich viele Familien in genau dieser Zeit allein, überfordert oder unsicher. Studien zeigen, dass kontinuierliche Begleitung rund um die Geburt und im Wochenbett einen spürbaren Unterschied machen kann.
Menschen, die während der Geburt kontinuierlich begleitet werden, erleben Geburten häufig positiver und selbstbestimmter.
Gleichzeitig zeigen Untersuchungen unter anderem:
weniger Kaiserschnitte,
weniger Bedarf an Schmerzmedikation,
kürzere Geburten,
höhere Zufriedenheit mit dem Geburtserleben,
sowie positive Effekte auf Stillbeginn und emotionales Wohlbefinden.
Auch im Wochenbett und im ersten Lebensjahr kann kontinuierliche Unterstützung entlasten. Begleitung kann helfen, Unsicherheiten zu reduzieren, emotionale Stabilität zu fördern und Eltern darin zu stärken, ihren eigenen Weg zu finden. Forschungen zeigen zudem Hinweise auf positive Effekte hinsichtlich Stress, Ängsten, Bindungserleben und postpartumem Wohlbefinden.
Eine Doula ist dabei keine medizinische Fachperson und ersetzt keine Hebamme.
Sie ist eine konstante Bezugsperson. Jemand, der da bleibt, zuhört mitträgt, informiert, bestärkt, Raum hält. Nicht, um dir zu sagen, wie Elternschaft „richtig“ funktioniert – sondern damit du deinen eigenen Weg sicherer gehen kannst.
Ich begleite dich emotional, praktisch und stärkend rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und das erste Babyjahr. Dabei geht es nicht um medizinische Betreuung oder Beratung im klassischen Sinne, sondern um Raum, Unterstützung, Orientierung und Entlastung im Alltag. Ich bin da, um zuzuhören, mitzutragen und dich in deiner eigenen Art von Elternschaft zu bestärken.
Meine Aufgaben könnten sein:
Wissen teilen, damit du informierte Entscheidungen treffen kannst
Atem- und Entspannungstechniken
Massagen und Rebozo- Anwendungen, sowie Belly Binding
Stärkung des Vertrauens in die eigene Kompetenz
mich im Wochenbett um das Geschwisterkind oder Haustier kümmern
dein Bett frisch machen, und den Raum hübsch herrichten
deine Verpflegung im Wochenbett planen
Ich begleite Familien in ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten.
Neben klassischen Familienkonstellationen begleite ich ebenso Alleinerziehende, queere Familien, Adoptions- und Pflegefamilien. Insbesondere wenn die Hebammenbegleitung bei Pflege- oder Adoptionskindern nicht mehr möglich ist, bin ich zur Stelle und kann im ersten Lebensjahr begleiten.
Ihr müsst nicht in ein bestimmtes Bild passen, um Unterstützung verdient zu haben.
Ihr dürft euren eigenen Weg gehen – und dabei begleitet werden.
Nein.
Meine Begleitung ergänzt die medizinische Betreuung durch Hebammen, Ärzt:innen oder Therapeut:innen, ersetzt diese jedoch nicht. Im Idealfall arbeiten wir als Team zusammen.
Während Hebammen medizinisch arbeiten, liegt mein Fokus auf emotionaler Begleitung, Alltagshilfe, Orientierung und Entlastung.
Ganz im Gegenteil. Eine Doula ersetzt keine Partnerperson – sie stärkt euch als Team. Auch für Partner:innen ist vieles neu. Auch sie erleben die Geburt, das Wochenbett und das Elternwerden oft zum ersten Mal. Häufig möchten sie unterstützen, wissen aber nicht immer wie. Gleichzeitig tragen auch sie Gefühle, Verantwortung, Unsicherheiten und manchmal Überforderung in sich. Ich bin nicht da, um jemanden zu ersetzen, sondern um euch beide zu entlasten. Damit Partner:innen nicht das Gefühl haben müssen, gleichzeitig medizinisches Wissen, emotionale Stabilität, mentale Unterstützung und praktische Hilfe alleine tragen zu müssen.
So entsteht oft mehr Ruhe, mehr Verbindung und mehr Raum dafür, gemeinsam in diese neue Rolle hineinzuwachsen.
Nein.
Du kannst dich jederzeit melden – auch im Kinderwunsch, wenn du dir Begleitung wünscht. Ich bin auf dem ganzen Weg zu deiner Familiengründung dabei. Auch eine spätere Kontaktaufnahme ist kein Problem. Du merkst erst im Wochenbett, dass dir alles über den Kopf wächst? Ich unterstütze dich gerne auch kurzfristig, gleiches gilt bei Überforderung, oder einfach vieler Fragezeichen im Ersten Babyjahr.
Viele Familien melden sich frühzeitig, damit ausreichend Zeit für Planung und Kennenlernen bleibt.
Jedes Treffen ist individuell.
Es gibt keinen festen Ablauf und keine Vorgaben durch mich. Ich bringe gerne Ideen ein: eine kleine Entspannungsmassage mit Meditation, ein Kaffee in deinem Lieblingscafé, ein gemütlicher Waldspaziergang... Manchmal sprechen wir viel. Manchmal geht es ganz praktisch um euren Alltag. Manchmal braucht es einfach jemanden, der die ambivalenten Gefühle mit aushält.
Die Begleitung orientiert sich an dir und dem, was gerade gebraucht wird.
Jein. Was ist dein Wunsch? Bei dir, in einem Café, in der Natur?
In der Regel eignet es sich sehr die Treffen in einem geschützten Raum zu machen, dort, wo du dich sicher und wohl fühlst und dein Alltag wirklich stattfindet.
Du darfst dich auch zwischen unseren Treffen bei mir melden – per Chat oder telefonisch.
Gerade in intensiven Phasen entstehen Fragen oft nicht nur während eines Termins. Du musst damit nicht allein bleiben.
Ja.
Wenn du merkst, dass du mehr Unterstützung möchtest oder bestimmte Themen mehr Raum brauchen, können jederzeit zusätzliche Treffen vereinbart werden.
In der Regel werden die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen.
Manche Zusatzversicherungen oder individuelle Gesundheitsbudgets bezuschussen jedoch einzelne Angebote. Es lohnt sich auf jeden Fall bei deiner Krankenkasse einmal nachzufragen.
Ja.
Für alle Angebote können Gutscheine in beliebiger Höhe ausgestellt werden. Das kann ein besonders wertvolles Geschenk zur Schwangerschaft oder Geburt sein – gerade auch von Familie oder Großeltern, die vielleicht weiter entfernt wohnen und trotzdem unterstützen möchten.
Ich begleite Familien im Raum Hannover, insbesondere Barsinghausen, Gehrden, Bad Nenndorf, Ronnenberg, Wunstorf. Für unsere Treffen berechne ich Fahrtkosten von 0,65 € pro gefahrenen Kilometer, ab meiner Heimatadresse.
Wenn ihr weiter entfernt wohnt, schreibt mir gerne trotzdem – manchmal finden wir dennoch eine Möglichkeit.
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